Drogenscreenings  
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 Abstinenznachweise Drogen
 

Abstinenznachweise (Urinscreenings) müssen grundsätzlich polytoxikologisch angelegt sein. Cannabinoide, Opiate, Kokain(metabolite), Amphetamine (inkl. Methamphetamin und Methylendioxyamphetamine), Methadon (bzw. EDDP) und Benzodiazepine müssen erfasst sein. Im Falle einer positiven Analyse wird eine entsprechende Bestätigungsanalyse mit einem anderen Verfahren durchgeführt, um falsch positive Ergebnisse auszuschließen.

Bei Hinweis auf früheren Opiatkonsum muss das Screening auf Buprenorphin, Tilidin und Tramadol erweitert werden. Sollte der Verdacht auf Medikamentenmissbrauch (oder Suchtverlagerung) vorliegen, so können weitere Medikamentengruppen wie z.B. Antidepressiva, Barbiturate, moderne Hypnotika wie Zolpidem oder Zopiclon sowie weitere Arzneimittel (insbesondere weitere Psychopharmaka wie Neuroleptika angeordnet werden. Dies muss dem Labor dann gemeldet werden.

Unser Preistipp: € 79,- pro Screening.

 

 

 

 

 
 

 

PASSIVER KONSUM, LEBENSMITTEL, KREATININWERT
Bedingt durch die neuen Nachweisbarkeitsgrenzen (Cut-Off-Werte) kann die Anwesenheit in einem Raum, in dem z.B. Cannabis konsumiert wird, auch zu positiven Ergebnissen bei den Screenings führen. Meiden Sie diese Umgebungen!

Auch der Konsum von Mohnsamen, von Cannabis- oder Hanfprodukten kann für mögliche Verfälschungen der Laborergebnisse führen.

Da bei stark verdünntem Urin ein Drogenkonsum nicht sicher auszuschließen ist, wird der Kreatininwert ermitelt. Zu hohe Flüssigkeitsaufnahme am Tag der Probenabgabe kann somit die Verwertbarkeit der Probe gefährden.